Realisierungswettbewerb Erweiterungsbau Schlossgut Hohenbeilstein

Auslober: Familie Hartmann Dippon, Beilstein

Ein skulptural erscheinender Solitär bildet den Kontrapunkt zur bestehenden Bebauung. Durch den Verbindungssteg, welcher aus der Architektursprache des Neubaus heraus den räumlichen Zusammenhang mit der alten Kelter herstellt, wird die Einheit des Weinguts definiert. Der Neubau orientiert sich ohne Präferenz sowohl in Richtung Bottwartal als auch bergseitig in Richtung Weinberg und Schloss. Ein Gebäude ohne Rückseite. Der Haupteingang und damit die erste Adresse bildet der Zugang zum Verkaufsraum, welcher nahezu auf der Ebene des bestehenden Verkaufsraums liegt. Dieser Raum der Sinne öffnet sich zur Landschaft und schafft durch seine ungewöhnlichen Proportionen einen besonderen Rahmen für ein besonderes Produkt. Sparsam möbliert, in Materialität und Detailausbildung zurückhaltend, schafft dieser Raum einen beeindruckenden und unverwechselbaren Rahmen für den Verkauf und die Verprobung von Weinen.
Ein ebenfalls unverwechselbares Raumempfinden und - Erlebnis bietet der "Eventraum" durch Zuschnitt und Orientierung. Bottwartal, Weinberge und Schloss sind gleichermaßen präsent. Die Erschließung ist über das Erdgeschoss und das Obergeschoss gleichermaßen möglich. Der Anschluss an den Bestand erfolgt über einen Verbindungssteg, wodurch Garderobe, Terrasse, WC-Anlage und Spülküche im Bestand sehr gut angebunden sind.