Realisierungswettbewerb Neubau Technisches Kreishaus in Paderborn

Anerkennung


Ausschnitt aus der Preisgerichtsbeurteilung:
» Die Entwurfsverfasser schlagen einen kompakten, fünfgeschossigen Baukörper in Atriumbauweise
vor. Die Organisation und Konzentration der vorgegebenen Programmflächen auf fünf Geschossen
stellt das Maximum dessen dar, was städtebaulich in das Umfeld eingepasst werden kann. Durch die
vorgeschlagene dunkle Fassade mit vertikalen Fensterelementen, die sich jeweils doppeln, entsteht
ein guter Kontrast zum bestehenden Hauptgebäude der Kreisverwaltung, die sich mit quadratischen
Fensterformaten mit horizontaler bandartiger Gliederung präsentiert.
Die fußläufige Anbindung erfolgt ausschließlich im Bereich des Erdgeschosses direkt über die
verkehrlichen Erschließungsflächen....
Die Barrierefreiheit wird durch einen Aufzug gewährleistet.
...Das Raumprogramm entspricht fast vollständig den Vorgaben und kann somit als erfüllt angesehen
werden. Ebenso werden die funktionalen Anforderungen insbesondere an Raumbreiten und –tiefen
und Anzahl der Besprechungsräume erfüllt. Das Verhältnis von Verkehrsflächen zu Nutzflächen
bewegt sich im Mittel der eingereichten Arbeiten. Der kompakte Baukörper mit sehr gutem baulichem
Wetterschutz soll eine deutliche Unterschreitung der in der ENEV geforderten Maximalwerte
ermöglichen.
Erweiterungsmöglichkeiten in einem zweiten Bauabschnitt werden perspektivisch aufgezeigt. Zur
Riemekestraße ist ein viergeschossiger Baukörper im Nordwesten, ein dreigeschossiger im
Nordosten vorgesehen, die städtebaulich die zukünftige Raumkante gut ausbilden.«