Text slider bauen Neubau einer 4 Sterne-Plus Hotelanlage in Bretten 1. RANG, beauftragt

Auf einer städtebaulich exponierten Lage in direkter Nachbarschaft zu dem Bestandsgebäude der Firma Seeburger AG und dem reizvollen Landschaftsschutzgebiet ist auf einem topografisch bewegten Gelände ein Hotel- und Tagungsneubau zu entwickeln, welcher den sensiblen Ort souverän und kraftvoll beherrscht. Es gilt, neben den vielfältigen und komplexen funktionalen Abläufen einer solch großen Einrichtung, adäquate Lösungen für die stadträumliche wie architektonische Gestaltung des Ortes, nicht zuletzt im Bezugauf dem Bestandbau der Seeburger AG zu finden. Stadträumlich wie funktional gliedert sich der Hotelneubau in einen flachen, großflächigen Sockelbau und einen nord-süd gestreckten, weich geformten „Riegel“ parallel zum Bestandsbau. Dabei ist der Riegel am westlichen Rand des Geländes positioniert. Diese Positionierung des Neubaus ist die folgerichtige Reaktion auf die gestellte, vielfältige Aufgabe: Architektonisch soll der Neubau die Ansprüche an einen Sonderbaustein im näheren und weiteren Umfeld erfüllen. So schlagen wir einen strengen Sockelbau vor, welcher sinnbildhaft für die Ernsthaftigkeit von Business und Meetings steht und mit seiner ruhigen Gestaltung souverän die Topografie des Geländes beherrscht. Dabei orientieren sich die Meetingräume nach Osten mit Blick zur Seeburger AG und die Restaurants für die geselligen Aufenthalte nach Westen zum Landschaftsschutzgebiet. Der zur Edisonstraße auskragende Riegel beherbergt auf drei identischen Grundrissen 105 Gästezimmer und betont mit seiner weichen Form und expressiven Geometrie und Gestaltung den besonderen Stellenwert, den man dem
angenehmen Aufenthalt seiner Gäste beimisst. Dabei erfüllt die geknickte Grundform räumliche wie funktionale Absichten - weniger formale Ziele. Der Riegel ist so geknickt, dass die östlichen Fenster aus der Parallelität zum Bestand herausgedreht sind und somit den Gästen großzügige Blickmöglichkeiten am Bestand vorbei ermöglichen. Und im Westen erreicht die Form genau das Gegenteil: konzentrierte Ausblickmöglichkeiten aus den Zimmern zum Landschaftsschutzgebiet um so die Landschaft einzufangen.