Text slider bauen Schafweide Mannheim 4. Rang

Städtebau
Die Entwicklung des Grundstückes Schafweide mit dem
geplanten SWR-Gebäude, dem neuen öffentlichen Platz im
Süden sowie dem neuen „Wohnblock“ kann nur
ganzheitlich gelingen. Dies bedeutet für uns die
räumliche
„Verschmelzung“ der einzelnen Bauwerke
in dem Gebiet zu einer ganzheitlichen räumlichen
Situation und keine reine „Addition“ von benachbarten
Bauten.
Das SWR-Gebäude ist als räumliche Dominante im
städtebaulichen Gefüge entwickelt worden, was durch die
Weiterplanung des Quartiers nicht geschwächt werden
darf.
So sehen wir die Wohnbebauung als eine, in seiner
Höhenentwicklung teilweise gestaffelte Architektur, die
sich nach Osten und Norden weitestgehend auf 5
Geschosse beschränkt und sich somit mit dem SWR-
Gebäude in die städtebauliche Planung einfügt. Die
Architektur der Wohnbebauung reagiert mit horizontalen
wie vertikalen Staffelungen auf die räumlichen
Gegebenheiten des Ortes. Durch Vor- und Rücksprünge
schafft die Bebauung die Begleitung des Straßenverlaufes
von der Straße Schafweide zur Friedrich-

Ebert-Straße ohne ihm lediglich belanglos nachzufahren.
Es entsteht eine markante wie filigrane räumliche
Gestaltung der Kreuzung, die an jedem „Sprung“ im
Dachgeschoss durch eine quadratische Erhöhung des
Baukörpers betont wird. Die Auffaltung der
Fassadenfläche durch diese Vor- und Rücksprünge
ermöglicht zudem eine funktionale und flexible
Grundrissgestaltung, aufgrund der optimierten
Belichtungsmöglichkeiten der angrenzenden Wohnungen.
Dabei bleibt der Blockrand stets geschlossen
und die Blockraummitte vor Lärm geschützt.

Architektur und Funktionen
93 Wohneinheiten werden über 7 Treppenhäuser mit jeweils
integrierter Aufzugsanlage erschlossen. Die Adressbildung
erfolgt stets vom Blockäußeren, von den umgebenen
Straßen: Friedrich-Ebert-Straße, Straße Schafweide sowie
Hermann-Heimerich-Straße (im Westen). Die
Eingänge sind durch Rücksprünge in der Architektur bzw.
adäquate Freiraumgestaltung identitätsstiftend
gestaltet. Die Wohnungen im Erdgeschoss sind als
Hochparterre von der Straßenebene bewusst gelöst und
genießen so die nötige Distanz zum öffentlichen Raum.